Bewerbung

Thomas Matterne

Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH) | Online-Marketing-Manager |
Online-Journalist | Frontend Entwickler

Von Haus aus bin ich Wirtschaftsinformatiker, noch so richtig mit einem Diplom der HS Ansbach. Allerdings lies mein Schwerpunkt Multimedia/Medien schon damals vermuten, dass ich zuerst irgendwo in den Medien landen würde. Und so war es dann auch, denn nach meinem Studium begann ich beim Regionalsender TV touring (seit 2018: tv mainfranken). Dort übernahm ich schon kurz vor Ende meines Volontariates die Online-Redaktion und war neben eigener journalistischen Tätigkeit auch immer derjenige, der die TV-Beiträge meiner Kollegen ready zum online-gehen machte. Nebenbei betreute ich auch die diversen Social Media-Kanäle des Senders und das eigene Blog – wie gesagt, ich bin blogsüchtig. Außerdem war ich noch fleißig bei TV touring media (seit 2018: mainfranken media) unterwegs, der zum Sender gehörenden Full-Service Agentur. Auch dort beschäftigte ich mich mit dem Thema Social Media, konnte aber auch in den Bereichen Online Marketing aktiv sein.

Mein XING-Profil war dabei offenbar so vielversprechend, das mich die Dynamics Industries GmbH abgeworben hat. Das stellte sich aber schon nach einigen Monaten als Fehler heraus. Zwar konnte ich dort viel in Sachen Online- und E-Mail-Marketing lernen, aber irgendwie dachten die Leute ich sei ein Programmierer – tja, und das bin ich leider nicht, zumindest nicht so ganz.

Während ich einen neuen Job suchte, entdeckte ich das Thema E-Books für mich und veröffentlichte bei Amazon einige Romane, die ich noch in der Schublade hatte. Außerdem schrieb ich mal mein PR und Öffentlichkeitsarbeits-Wissen runter und stellte auch dieses als E-Book online.

Im Anschluss konnte ich mich als technischer Redakteur bei fidion auch beruflich wieder meiner Leidenschaft zu schreiben widmen. Ich schreibe alles, auch technische Dokus, mit Begeisterung. Die fidion GmbH programmiert ein Content Management System (fCMS), das sich speziell an mittelgroße Zeitungsverlage richtete. Neben der Dokumentation war ich dort auch Projektmanager in mittelgroßen Kooperationen zwischen fidion, den Verlagen und teils auch Dritter. Und weil ich ohnehin die Dokumentation unter meine Fittiche genommen hatte, musste ich auch im Support immer wieder mit ran. Am Ende kam es aber durch diverse Umstrukturierungen soweit, dass meine Arbeit dort nur noch Sinn gemacht hätte, hätte ich nicht nur das CMS bedienen und anpassen können, sondern eben auch unter die Haube hätte sehen können.

Was jetzt aber nicht heißt, dass ich da ein totaler Programmier-Novize bin. Ein wenig JavaScript und PHP etwa muss schon sein, HTML und CSS alleine tun es heute ja nicht mehr. Aber so ein richtiger Hardcore-Coder bin ich eben nicht. Ich bin eher der Stratege, der immer wieder neue Trends aufstöbert und sie mit einem breiten Grundlagenwissen – das auch schon mal auf Philosophie oder Naturwissenschaften basiert – anwenden kann. Und ich erfülle sozusagen perfekt eine jener Stellenbeschreibungen, die einst Grundlage für die „Erfindung“ des Wirtschaftsinformatikers waren: Die Schnittstelle zwischen Wirtschaft/Endanwender und Informatiker.

Und wer sich mit Philosophie beschäftigt, beschäftigt sich auch mit Werten. Werte wie Ehrlichkeit, Pflicht und Anstand sind mir wichtig. Auch wenn es um Themen wie Social Media und Marketing geht, gilt für mich ehrlich wehrt am längsten. Mit illegalen oder auch nur halblegalen Tricks kann man vielleicht kurzfristig Erfolge erzielen, aber irgendwann fällt einem das dann doch wieder auf die Füße. Ich dagegen bin an einem langfristigen Erfolg interessiert. Wer einfach nur schnelle Ergebnisse liefern möchte, liefert oft nur Halbgares und wundert sich am Ende über den ausbleibenden Erfolg.

Vielleicht war auch das einer der Gründe warum meine Zeit bei meinem letzten Arbeitgeber seinem Ende zuging. In einer bei Würzburg gelegenen Werbeagentur war ich dort als Allrounder unterwegs. Neben SEO, SEA und Content Marketing, schrieb ich dort auch PR-Meldungen, betreute die dort den Kunden zur Verfügung gestellten Webserver, war Frontend Entwickler für WordPress und Shop Systeme. Diese vielfältige Tätigkeit ermöglichte es mir aber immerhin wieder einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen, neues zu lernen. Denn wie Microsoft CEO Satya Nadella bin ich der Meinung, wer aufhört zu lernen, hört auf Erfolg zu haben.